Die Geschichte von JUWAL

Im Jahr 2012 kamen ein paar junge, ein bisschen verrückte Musiker aus der FeG in Ottobrunn auf die Idee Lobpreis-Konzerte zu veranstalten. Keiner von ihnen hatte das zuvor schon mal gemacht. Und es gab niemanden, der sie anleitete. Sie gründeten eine Band und fingen einfach an, probierten herum, machten viele Fehler und langsam begann die Idee Fuß zu fassen. Heute, sechs Jahre später, ist daraus ein Musiker-Movement gewachsen, das Musik im G3-Gottesdienst macht und quer durch Südbayern unterwegs ist. Das Besondere an dieser Geschichte ist, dass die Bewegung nicht aus einer großen Kirche mit reichem musikalischem Erbe hervorging, sondern aus einer ganz normalen Vorortsgemeinde.

Über die Jahre entstanden dann die ersten eigenen Lieder. Sie kamen in Konzerten und Gottesdiensten super an und öffneten einen ganz neuen geistlichen Raum. Es war als seien dies nicht nur irgendwelche Lieder, ausgeliehen von anderen Künstlern und Kulturen, sondern Gebete, die aus der eigenen Gemeinde erwachsen sind – und den Menschen aus der Seele sprachen.

Davon angespornt kam die Idee auf ins Studio zu gehen und eine eigene CD zu produzieren. Was als Projekt um Musiker zu fördern und die Identität der Gemeinde zu stärken begann, entwickelte erstaunliche Qualität. Von den über 20 beteiligten Musikern hatte kaum einer Studioerfahrung, der Altersdurchschnitt lag bei unter 20 Jahren und kein einziger wurde für seinen Dienst vergütet. Im Grunde war das ganze Projekt von Beginn an zwischen gewagt und unrealistisch angesiedelt. Umso erstaunlicher ist es, dass dieses Projekt begonnen hat andere Gemeinden zu inspirieren.

Als die Idee von der ersten Studio CD konkret wurde, war auch klar, dass das Movement einen Namen braucht. Die Inspiration kam aus Genesis 4,21: Jubal, der Vater aller Musiker, wurde zum Vorbild, weil er etwas aufregendes Neues tat und Musik prägte. In künstlerischer Freiheit abgewandelt war der Name „JUWAL“ (gesprochen: Juh-wahl) geboren – weil etwas ungewöhnliches Neues entsteht und die Vision von JUWAL ist Lobpreismusik in Deutschland zu prägen.

Außerdem musste natürlich auch ein Logo her. Nach längeren thematischen Überlegungen fiel die Entscheidung auf einen Vogel. Der Vogel ist allgemein ein Symbol für Aufbruch. Konkret fiel die Wahl auf einen Adler. Wenn Adlerbabys fliegen lernen sollen, dann kommen die Adlereltern und schmeißen die Jungen einfach aus dem Nest. Es gibt keine Zwischenstufe, keine langsame Heranführungen und keiner weiß, ob die Adlerjungen fliegen können – aber sie werden aus dem Nest geworfen. So ging es JUWAL. Keiner der Beteiligten wusste, ob er fliegen kann, sie hatten es noch nie ausprobiert, aber sie verließen das Nest mit der Aufforderung: „Jetzt flieg!“ Keiner hatte Studioerfahrung, es wurde nicht langsam herangeführt, sondern auf einmal standen die Musiker im Studio mit der Aufforderung: „Jetzt recordet eine professionelle CD!“

Ob JUWAL wie ein Adlerjunges fliegen kann und wie Jubal die Musik prägen wird, wird sich zeigen. Wenn dies geschieht, dann wird Jesus Christus dafür alle Ehre bekommen – denn durch ihn lebt und für ihn arbeitet JUWAL.



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